printlogo
ETH Zuerich - Startseite
Department of Materials
 
print
  
English Deutsch

Theorie und Praxis

Die Berufsbilder der Werkstoffingenieure sind sehr vielfältig, was nicht zuletzt durch die breite Grundausbildung ermöglicht wird. Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind aufgrund dieser Flexibilität erfahrungsgemäss gut.

Die Studierenden haben in den höheren Semestern weitgehende Freiheiten, Schwerpunkte in ihrer Ausbildung zu setzen, und sich damit gezielt auf ihre berufliche Praxis vorzubereiten.

Eine Umfrage, die unter Absolventen des Studienganges Werkstoffe mit einigen Jahren Berufserfahrung durchgeführt wurde, zeigt, dass das Studium eine solide Basis für ein breites Spektrum von Aufgaben bietet. Ein grosser Teil der Befragten arbeitet heute als Werkstoffingenieur in der Industrie, einige haben allerdings eine ganz andere Richtung eingeschlagen und sind bei Versicherungen, Banken oder in der Unternehmensberatung tätig. Das Studium bietet nach der Meinung aller Befragten eine gute Vorbereitung auf die Praxis. Vor allem in Bezug auf die verschieden Werkstoffklassen wird die Ausbildung als ausgezeichnet beurteilt. Auf diesem Gebiet haben die meisten auch ein sehr breites Angebot von Wahlfachvorlesungen besucht. Im Berufsleben wird allerdings nebst werkstoffspezifischem Wissen grösster Wert auf Kenntnisse im Bereich Arbeitsmethodik (Projektmanagement etc.) und in juristischen und betriebswissenschaftlichen Fächern gelegt. Absolventen, die ihr Studium mit einer Dissertation abgeschlossen haben, bekunden erwartungsgemäss weniger Mühe bei der Lösung stark grundlagenbezogener Probleme.

Fazit: Neben den obligatorischen Fächern des Grundstudiums bieten sich vor allem die Wahl- und Kernfächer für eine vertiefte Ausbildung an. Das Studium der Werkstoffe ist interdisziplinär orientiert, daher ist es auch möglich, Vorlesungen aus gänzlich anderen Fachgebieten zu besuchen. Anträge an das Departement, sich in Vorlesungen anderer Studiengänge prüfen zu lassen, werden im allgemeinen angenommen. Um spätere Aufgaben zufriedenstellend erfüllen zu können, empfiehlt es sich, starkes Gewicht auf die persönliche Arbeitsmethodik zu legen, Grundlagen zur Lösung spezifischer Probleme werden hierbei auch in den verschiedenen obligatorischen und freien Praktika gelegt.

Es gehört zu den Stärken des Studienganges Materialwissenschaft, dass er den Studierenden die Wahl zwischen einer eher wissenschaftlich oder mehr technisch orientierten Ausbildung lässt. Wer eine Dissertation ausarbeiten will oder sein Berufsziel in der Forschung sieht, sollte nebst einer breiten Ausbildung mit werkstoffspezifischen Fächern im Studium grossen Wert auf eine solide Basis in Physik, Mathematik und Chemie legen.

Für Studenten, deren Interesse eher in Gebieten liegt, die neben werkstofflichen Problemen auch mit Betriebsführung zu tun haben ist eher ein breiter Überblick wichtig. Hier bietet sich eine Ausbildung an, die sich auch an betriebswirtschaftlichen und juristischen Fächern orientiert.

 

Wichtiger Hinweis:
Diese Website wird in älteren Versionen von Netscape ohne graphische Elemente dargestellt. Die Funktionalität der Website ist aber trotzdem gewährleistet. Wenn Sie diese Website regelmässig benutzen, empfehlen wir Ihnen, auf Ihrem Computer einen aktuellen Browser zu installieren. Weitere Informationen finden Sie auf
folgender Seite.

Important Note:
The content in this site is accessible to any browser or Internet device, however, some graphics will display correctly only in the newer versions of Netscape. To get the most out of our site we suggest you upgrade to a newer browser.
More information

© 2012 ETH Zürich | Impressum | Disclaimer | 8.6.2005
top